Remote arbeiten – Aspekte, Tools, Ideen

Nicht nur im Rahmen der aktuellen Pandemie ist das Arbeiten von remote eine sinnvolle Sache. Geringere Bürokosten, weniger Umweltbelastung durch Pendler und Vereinbarkeit mit dem familiären Alltag sind nur einige Argumente, die sich ins Feld führen lassen.

Was ist zu beachten, was sind sinnvolle Tools und was für andere Ideen gibt es noch, wie sich Remote-Arbeit gestalten lässt? Eine kleine Sammlung, die hoffentlich im Laufe des Tages und der kommenden Woche noch wächst.

Ideen und Vorschläge bitte in die Kommentare oder direkt ins Google Doc, ich ergänze sie dann Schritt für Schritt im Artikel.

Grundlegende Aspekte

  • Offen:
    • Kollaboration
    • Agilität

Ausstattung

Neben dem entsprechenden Rechner-Equipment (bei Wissensarbeit) ist vor allem eine stabile Internetverbindung wichtig, dazu idealerweise ein separater Raum, in dem man ausschließlich Arbeit verrichtet. Für Videokonferenzen etc. sollte die Internetverbindung in der Lage sein, mindestens 5 MBit/s im Down- und Upstream zu leisten. Ggf. kann es sinnvoll sein, für die Zeit der Arbeit Netflix und andere datenintensive Anwendungen zu schließen.

Natürlich gilt auch beim Heimarbeitsplatz, dass ergonomische Möbel die Gesundheit unterstützen. Gerade dann, wenn Homeoffice eher die Regel als die Ausnahme wird, lohnt es sich, in vernünftige Arbeitsplätze zu investieren. Dazu gehören vor allem ein guter, höhenverstellbarer Tisch und ein Stuhl mit Rückenlehne, der ebenfalls idealerweise im Lehnenwinkel verstellbar ist, Armstützen hab und vielleicht sogar ein dynamisches Sitzen unterstützt.

Kommunikation

Der entscheidende Aspekt bei kollaborativen Tätigkeiten bleibt natürlich die Kommunikation. Natürlich ist eine Face-2-Face-Kommunikation immer das beste, da so nicht nur die Stimme (oder gar nur die Schrift), sondern auch Mimik und sonstige Gestik, Untertöne etc. erfasst werden können. In der Praxis bedeutet das:

Face-2-Face > Videocall > Telefonat > Chat > E-Mail

Wichtig ist hier – wie auch im Alltag – die Rückversicherung, ob alles richtig verstanden wurde. Die Person, die eine Information erhalten hat, gibt sie direkt mit eigenen Worten nochmal wieder, so dass Missverständnisse gleich erkannt uns ausgeräumt werden können.

Remotemeetings dauern für gewöhnlich länger als persönliche Meetings, entsprechend sollten die Zeiten angepasst werden und die Agenda straff gehalten werden. Weitere Hilfreiche Vereinbarungen:

  • Alle nutzen eine Kamera,
  • alle nutzen ein Headset,
  • bei Meetings gibt es eine Moderatorin,
  • wer nicht redet, ist stumm geschaltet.

Tools

  • Offen:
    • Dokumentation

Kommunikation

  • Slack, kostenlos und ab 7,50€ pro Person und Monat
  • Microsoft Teams, kostenlos und ab 10,50€ pro Person und Monat
  • Rocket.Chat, kostenlos (selbstgehostet) und ab 2 US$ pro Person und Monat ab 10 Personen
  • Skype, kostenlos
  • Skype for Business ➜ Microsoft Teams
  • Zoom, kostenlos und ab 14€ pro Moderatorin und Monat
    • Hinweis von Jens B. @ Scrum ist kaputt: „Zoom in  der gratis Version ist für mehr als 2 Personen echt nervig, weil alle 40 Minuten der Call unterbrochen wird und man ihn neu aufsetzen muss. Es lohnt sich also für Gruppenkonversationen nur der Pro account.“
    • Hinweis von mir: Calls über 40 Minuten sollte man eh vermeiden, wo möglich. 😉
  • Webex, kostenlos und ab 12,85€ pro Gastgeberin und Monat
  • Webex Teams, kostenlos
    • mit Webex kompatibel

Kollaboration

  • Mural, ab 12€ pro Person und Monat (eingereicht von Claudia)
    • Virtuelles Whiteboard mit Zusatzfunktionen
  • Miro, kostenlos und ab 8€ pro Person und Monat
    • Virtuelles Whiteboard mit Zusatzfunktionen
  • Trello, kostenlos und ab 5€ pro Monat
    • Virtuelles Bord mit mehreren Spalten

Retrospektiven

  • TeamRetro, ab 25 US$ pro Monat
    • Virtuelle Retrospektiven und Healthchecks
  • GroupMap, ab 20 US$ pro Monat
  • Retrium, ab 29 US$ pro Monat
  • Mentimeter, kostenlos und ab 9,99 US$ pro Nutzerin und Monat
  • scrumlr.io, kostenlos und ohne Anmeldung

Sonstige Tools

  • airtable.com, kostenlos und ab 10 US$ pro Person und Monat
    • „Part spreadsheet, part database, and entirely flexible, teams use Airtable to organize their work, their way.“

Ideen

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